Brief von August Sauer an Bernhard Seuffert in Würzburg am 13. Juni 1882. Dienstag

L. 13/6 82

Lieber Herr College!

Für die freundliche Übersendung Ihrer Collation der Genovefa meinen besten Dank! Die Papiere folgen in einiger Zeit unversehrt zurück.
 Dass Speemannsche Sammlungen Ihrem Unternehmen nicht schaden, ist auch meine Überzeugung. Ich habe selbst keinen genauen Einblick in das ganze Unternehmen, weil etwas geheimnisvoll umgegangen wird. Es scheinen Goethe, Schiller, Lessing, Wieland-Ausgaben etc. geplant zu sein. Ob auch diese nur in Auswahl weiss ich nicht. Ich habe übernommen 2 Bde Stürmer & Dränger mit Einleitungen und Anmerkungen zu versehen, in denen Klingers

<p>L. 13/6 82</p><p>Lieber Herr College!<lb/><lb/>Für die freundliche Übersendung Ihrer Collation der Genovefa meinen besten Dank! Die Papiere folgen in einiger Zeit unversehrt zurück.<lb/> Dass Speemannsche Sammlungen Ihrem Unternehmen nicht schaden, ist auch meine Überzeugung. Ich habe selbst keinen genauen Einblick in das ganze Unternehmen, weil etwas geheimnisvoll umgegangen wird. Es scheinen Goethe, Schiller, Lessing, Wieland-Ausgaben etc. geplant zu sein. Ob auch diese nur in Auswahl weiss ich nicht. Ich habe übernommen 2 Bde Stürmer &amp; Dränger mit Einleitungen und Anmerkungen zu versehen, in denen Klingers
Zwillinge, Sturm & Drang, Faust; Lenzens Hofmeister, Soldaten & Gedichte, Müllers Faust Genovefa & Gedichte, Wagners Kindermörderin & e[ine] Auswahl aus Schubart enthalten sein soll. Desgl. Göttinger 2 Bde: überall nur Auswahl. Ich werde die Luise in erster Fassung abdrucken lassen, dann Gedichte von Voss, Hölty, Miller, Stolberg, (Hahn?) Claudius Randbemerkung: [Es kommen auf jeden etwa 4 ½ Bogen] und Leisewitzens Julius von Tarent. Bürger bekommt einen eigenen Band mit einer Auslese der Gedichte. Ich habe nur die Texte anzuordnen übernommen, habe keine Correcturen zu besorgen, mir aber eigens[inni]ge Änderungen von Seiten des Correctors strengstens verbeten. Ich habe ziemlich gebundene Marschroute und
<pb/>Zwillinge, Sturm &amp; Drang, Faust; Lenzens Hofmeister, Soldaten &amp; Gedichte, Müllers Faust Genovefa &amp; Gedichte, Wagners Kindermörderin &amp; e<damage agent="punchHole"><supplied>[ine]</supplied></damage> Auswahl aus Schubart enthalten sein soll. Desgl. Göttinger 2 Bde: überall nur Auswahl. Ich werde die Luise in erster Fassung abdrucken lassen, dann Gedichte von Voss, Hölty, Miller, Stolberg, (Hahn?) Claudius <supplied>Randbemerkung: [</supplied>Es kommen auf jeden etwa 4 ½ Bogen<supplied>]</supplied> und Leisewitzens Julius von Tarent. Bürger bekommt einen eigenen Band mit einer Auslese der Gedichte. Ich habe nur die Texte anzuordnen übernommen, habe <hi rend="underlined">keine</hi> Correcturen zu besorgen, mir aber eigens<damage agent="punchHole"><supplied>[inni]</supplied></damage>ge Änderungen von Seiten des Correctors strengstens verbeten. Ich habe ziemlich gebundene Marschroute und
werde wissenschaftlich nicht viel dabei leisten können. Die Ausgaben dürften nicht den Brockhausischen auf eine Stufe [zu] stellen sein. Wenn der Ton meines letzten Briefes mehr entschuldigend als blos mitteilend war, so wollte ich auch den Schein vermeiden oder beseitigen, als ob ich Ihnen ins Handwerk pfuschen möchte. – Überdies wollte sich Speemann wegen der Wieland-Ausgabe sogar an Sie selbst mit einer Anfrage wenden.
 Wegen der öst. Neudrucksammlung ist noch nichts beschlossen. Ich konnte mich mit dem Verleger nicht einigen; in etwa 14 Tagen dürfte die Sache entschieden sein; ich theile Ihnen das Re[su]ltat dann mit und sende Ihnen auch ein Verzeichnis der proj. Stücke ein; wahrscheinlich beginne ich mit Abraham a Sancta Clara Mercks Wien.
<pb/>werde wissenschaftlich nicht viel dabei leisten können. Die Ausgaben dürften nicht den Brockhausischen auf eine Stufe <damage agent="punchHole"><supplied>[zu]</supplied></damage> stellen sein. Wenn der Ton meines letzten Briefes mehr entschuldigend als blos mitteilend war, so wollte ich auch den <hi rend="underlined">Schein</hi> vermeiden oder beseitigen, als ob ich Ihnen ins Handwerk pfuschen möchte. – Überdies wollte sich Speemann wegen der Wieland-Ausgabe sogar an Sie selbst mit einer Anfrage wenden.<lb/> Wegen der öst. Neudrucksammlung ist noch nichts beschlossen. Ich konnte mich mit dem Verleger nicht einigen; in etwa 14 Tagen dürfte die Sache entschieden sein; ich theile Ihnen das Re<damage agent="punchHole"><supplied>[su]</supplied></damage>ltat dann mit und sende Ihnen auch ein Verzeichnis der proj. Stücke ein; wahrscheinlich beginne ich mit Abraham a Sancta Clara Mercks Wien.<lb/>
Schliesslich hoffe ich trotzdem aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter nicht ganz ausgestrichen zu sein; es wäre vielmehr sehr schön, wenn Sie mir jetzt, wo sie solche ‚werben‘ wollen, etwas übertragen m[öc]hten. Zwar für das heurige Jahr könnte ich nichts übernehmen, aber Sie machen ja Programm auf lange hinaus; da ich mich in die Gött. einarbeiten muss, ohne sie irgendwie erschöpfen zu können, so wäre ich vielleicht gerade für eine Aufgabe aus dieser Gruppe tauglich. Noch lieber übernähme ich Götzens Gedichte eines Wormsers oder Uzens erste Sammlung. Auch wenn Sie für Hagedorn niemanden haben, bin ich bereit. – Warum fehlt Wielands Oberon noch immer in Ihrer Liste und die ganze Serie der kritischen Schriften ebenfalls?
 Einen Streit wie den über die [P]riorität des Faustfragmentes wird es a[l]so in keiner Bzhg zwischen uns geben.
 
 Bestens grüssend und dankend
 
 Ihr
 Sauer.
<pb/>Schliesslich hoffe ich trotzdem aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter nicht ganz ausgestrichen zu sein; es wäre vielmehr sehr schön, wenn Sie mir jetzt, wo sie solche ‚werben‘ wollen, etwas übertragen m<damage agent="punchHole"><supplied>[öc]</supplied></damage>hten. Zwar für das heurige Jahr könnte ich nichts übernehmen, aber Sie machen ja Programm auf lange hinaus; da ich mich in die Gött. einarbeiten muss, ohne sie irgendwie erschöpfen zu können, so wäre ich vielleicht gerade für eine Aufgabe aus dieser Gruppe tauglich. Noch lieber übernähme ich Götzens Gedichte eines Wormsers oder Uzens erste Sammlung. Auch wenn Sie für Hagedorn niemanden haben, bin ich bereit. – Warum fehlt Wielands Oberon noch immer in Ihrer Liste und die ganze Serie der kritischen Schriften ebenfalls?<lb/> Einen Streit wie den über die <damage agent="punchHole"><supplied>[P]</supplied></damage>riorität des Faustfragmentes wird es a<damage agent="punchHole"><supplied>[l]</supplied></damage>so in keiner Bzhg zwischen uns geben.<lb/> <lb/> Bestens grüssend und dankend<lb/> <lb/> Ihr<lb/> Sauer.</p>

Auch Sauer sah keine Konkurrenz zwischen den beiden Projekten.

Dass Speemannsche Sammlungen Ihrem Unternehmen nicht schaden, ist auch meine Überzeugung. […] Wenn der Ton meines letzten Briefes mehr entschuldigend als blos mitteilend war, so wollte ich auch den Schein vermeiden oder beseitigen, als ob ich Ihnen ins Handwerk pfuschen möchte.

TEI: 
<?xml version="1.0"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title level="s">Briefwechsel Sauer-Seuffert, Digitale Edition</title>
        <title level="a" n="1">August Sauer an Bernhard Seuffert in Würzburg<lb/>Lemberg, 13. Juni 1882 (Dienstag)</title>
        <author>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118605747">
            <forename>August</forename>
            <surname>Sauer</surname>
          </persName>
        </author>
        <editor>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/122861086">
            <forename>Bernhard</forename>
            <surname>Fetz</surname>
          </persName>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/120756730">
            <forename>Hans-Harald</forename>
            <surname>Müller</surname>
          </persName>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/142481718">
            <forename>Marcel</forename>
            <surname>Illetschko</surname>
          </persName>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/129974323">
            <forename>Mirko</forename>
            <surname>Nottscheid</surname>
          </persName>
          <persName>
            <forename>Desiree</forename>
            <surname>Hebenstreit</surname>
          </persName>
        </editor>
        <funder>
          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/2054142-9">FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung)</orgName>
          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/2007744-0">DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)</orgName>
        </funder>
        <principal>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/122861086">
            <forename>Bernhard</forename>
            <surname>Fetz</surname>
          </persName>
          <affiliation>
            <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/5292678-3">Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek</orgName>
            <address>
              <street>Josefsplatz</street>
              <postCode>1015</postCode>
              <settlement ref="http://d-nb.info/gnd/4066009-6">Wien</settlement>
              <country ref="http://d-nb.info/gnd/4043271-3">Österreich</country>
            </address>
          </affiliation>
        </principal>
        <principal>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/120756730">
            <forename>Hans-Harald</forename>
            <surname>Müller</surname>
          </persName>
          <affiliation>
            <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/35534-3">Universität Hamburg</orgName>
            <address>
              <street>Von-Melle-Park 6</street>
              <postCode>20146</postCode>
              <settlement ref="http://d-nb.info/gnd/4023118-5">Hamburg</settlement>
              <country ref="http://d-nb.info/gnd/4011882-4">Deutschland</country>
            </address>
          </affiliation>
        </principal>
        <respStmt>
          <resp>Transcription by</resp>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/142481718">
            <forename>Marcel</forename>
            <surname>Illetschko</surname>
          </persName>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/129974323">
            <forename>Mirko</forename>
            <surname>Nottscheid</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/2020893-5">Österreichische Nationalbibliothek</orgName>
        </publisher>
        <publisher>
          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/35534-3">Universität Hamburg</orgName>
        </publisher>
        <pubPlace>
          <settlement ref="http://d-nb.info/gnd/4066009-6">Wien</settlement>
          <settlement ref="http://d-nb.info/gnd/4023118-5">Hamburg</settlement>
        </pubPlace>
        <availability>
          <licence>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en</licence>
        </availability>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of (and Annotations to) correspondence from August Sauer und Bernhard Seuffert</p></seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <correspDesc>
          <correspAction type="sent">
            <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118605747">
              <forename>August</forename>
              <surname>Sauer</surname>
            </persName>
            <placeName ref="http://d-nb.info/gnd/4035304-7">
              <settlement>Lemberg</settlement>
            </placeName>
            <date when="1882-06-13">13. Juni 1882. Dienstag</date>
          </correspAction>
          <correspAction type="received">
            <persName ref="http://d-nb.info/gnd/117470902">
              <forename>Bernhard</forename>
              <surname>Seuffert</surname>
            </persName>
            <placeName ref="http://d-nb.info/gnd/4067037-5">
              <settlement>Würzburg</settlement>
            </placeName>
          </correspAction>
        </correspDesc>
        <msDesc>
          <msIdentifier>
            <country ref="http://d-nb.info/gnd/4043271-3">Österreich</country>
            <settlement ref="http://d-nb.info/gnd/4066009-6">Wien</settlement>
            <institution ref="http://d-nb.info/gnd/2020893-5">Österreichische Nationalbibliothek</institution>
            <repository ref="http://d-nb.info/gnd/2020885-6">Handschriftensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek</repository>
            <idno type="Signatur">Autogr. 422/1-20</idno>
          </msIdentifier>
          <msContents>
            <msItem>
              <incipit>Für die freundliche Übersendung Ihrer Collation </incipit>
            </msItem>
          </msContents>
          <physDesc>
            <objectDesc form="letter">
              <supportDesc>
                <support>
                  <material>paper</material>
                </support>
                <extent>
                  <measure type="composition" unit="leaf" quantity="4"/>
                </extent>
                <condition>archivarisch einwandfreier Zustand, allerdings kleinräumige Textverluste durch nachträgliche Lochung</condition>
              </supportDesc>
            </objectDesc>
          </physDesc>
        </msDesc>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc><p>Briefwechsel Sauer-Seuffert, Digitale Edition</p></projectDesc>
      <editorialDecl><p>Übertragung folgt den Editionsrichtilinien der Druckausgabe</p></editorialDecl>
    </encodingDesc>
    <profileDesc>
      <langUsage>
        <language ident="de-DE">German</language>
      </langUsage>
    </profileDesc>
    <revisionDesc status="approved">
      <change when-iso="2015-07-21"/>
    </revisionDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body><p>L. 13/6 82</p><p>Lieber Herr College!<lb/><lb/>Für die freundliche Übersendung Ihrer Collation der Genovefa meinen besten Dank! Die Papiere folgen in einiger Zeit unversehrt zurück.<lb/> Dass Speemannsche Sammlungen Ihrem Unternehmen nicht schaden, ist auch meine Überzeugung. Ich habe selbst keinen genauen Einblick in das ganze Unternehmen, weil etwas geheimnisvoll umgegangen wird. Es scheinen Goethe, Schiller, Lessing, Wieland-Ausgaben etc. geplant zu sein. Ob auch diese nur in Auswahl weiss ich nicht. Ich habe übernommen 2 Bde Stürmer &amp; Dränger mit Einleitungen und Anmerkungen zu versehen, in denen Klingers <pb/>Zwillinge, Sturm &amp; Drang, Faust; Lenzens Hofmeister, Soldaten &amp; Gedichte, Müllers Faust Genovefa &amp; Gedichte, Wagners Kindermörderin &amp; e<damage agent="punchHole"><supplied>[ine]</supplied></damage> Auswahl aus Schubart enthalten sein soll. Desgl. Göttinger 2 Bde: überall nur Auswahl. Ich werde die Luise in erster Fassung abdrucken lassen, dann Gedichte von Voss, Hölty, Miller, Stolberg, (Hahn?) Claudius <supplied>Randbemerkung: [</supplied>Es kommen auf jeden etwa 4 ½ Bogen<supplied>]</supplied> und Leisewitzens Julius von Tarent. Bürger bekommt einen eigenen Band mit einer Auslese der Gedichte. Ich habe nur die Texte anzuordnen übernommen, habe <hi rend="underlined">keine</hi> Correcturen zu besorgen, mir aber eigens<damage agent="punchHole"><supplied>[inni]</supplied></damage>ge Änderungen von Seiten des Correctors strengstens verbeten. Ich habe ziemlich gebundene Marschroute und <pb/>werde wissenschaftlich nicht viel dabei leisten können. Die Ausgaben dürften nicht den Brockhausischen auf eine Stufe <damage agent="punchHole"><supplied>[zu]</supplied></damage> stellen sein. Wenn der Ton meines letzten Briefes mehr entschuldigend als blos mitteilend war, so wollte ich auch den <hi rend="underlined">Schein</hi> vermeiden oder beseitigen, als ob ich Ihnen ins Handwerk pfuschen möchte. – Überdies wollte sich Speemann wegen der Wieland-Ausgabe sogar an Sie selbst mit einer Anfrage wenden.<lb/> Wegen der öst. Neudrucksammlung ist noch nichts beschlossen. Ich konnte mich mit dem Verleger nicht einigen; in etwa 14 Tagen dürfte die Sache entschieden sein; ich theile Ihnen das Re<damage agent="punchHole"><supplied>[su]</supplied></damage>ltat dann mit und sende Ihnen auch ein Verzeichnis der proj. Stücke ein; wahrscheinlich beginne ich mit Abraham a Sancta Clara Mercks Wien.<lb/><pb/>Schliesslich hoffe ich trotzdem aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter nicht ganz ausgestrichen zu sein; es wäre vielmehr sehr schön, wenn Sie mir jetzt, wo sie solche ‚werben‘ wollen, etwas übertragen m<damage agent="punchHole"><supplied>[öc]</supplied></damage>hten. Zwar für das heurige Jahr könnte ich nichts übernehmen, aber Sie machen ja Programm auf lange hinaus; da ich mich in die Gött. einarbeiten muss, ohne sie irgendwie erschöpfen zu können, so wäre ich vielleicht gerade für eine Aufgabe aus dieser Gruppe tauglich. Noch lieber übernähme ich Götzens Gedichte eines Wormsers oder Uzens erste Sammlung. Auch wenn Sie für Hagedorn niemanden haben, bin ich bereit. – Warum fehlt Wielands Oberon noch immer in Ihrer Liste und die ganze Serie der kritischen Schriften ebenfalls?<lb/> Einen Streit wie den über die <damage agent="punchHole"><supplied>[P]</supplied></damage>riorität des Faustfragmentes wird es a<damage agent="punchHole"><supplied>[l]</supplied></damage>so in keiner Bzhg zwischen uns geben.<lb/> <lb/> Bestens grüssend und dankend<lb/> <lb/> Ihr<lb/> Sauer.</p></body>
  </text>
</TEI>